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Altersdiabetes

Der Begriff „Altersdiabetes“ ist eine umgangssprachliche und veraltete Bezeichnung für Diabetes mellitus Typ 2. Dies hat seinen Ursprung in den Ursachen. Früher erkrankten fast ausschließlich ältere Menschen am Typ 2. Bedingt durch die heutige Lebensweise und genetische Dispositionen sind zunehmend auch jüngere Menschen betroffen. Deshalb wird der Typ 2 Diabetes in Deutschland auch zu den Zivilisationskrankheiten.

Risikofaktoren sind:

  • genetische Veranlagung
  • Übergewicht bzw. Adipositas
  • Bewegungsmangel

Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, welche durch eine Insulinresistenz (Insulinunempfindlichkeit) gekennzeichnet ist. Das bedeutet, dass die Zellen im Körper das Insulinhormon weniger annehmen und damit der Blutzuckerspiegel steigt. Deswegen kann durch Blutuntersuchungen die Diabeteserkrankung festgestellt werden. Dazu gehören Blutzuckerwerte zu verschieden Tageszeiten, der Langzeitblutzuckerwert (HbA1c) und der Glukosetoleranztest. Durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel kann es zu gravierenden Folgen kommen: Nerven, Blutgefäße, Nieren und Augen sind am häufigsten geschädigt. Dementsprechend habe Diabetiker oftmals mit „offene“ (schlecht heilende Wunden an) Beine oder Füße, Nierenversagen (bis hin zur dauerhaften Dialyse – maschinelle Blutwäsche), Herzinfarkte, Schlaganfälle und Blindheit zu kämpfen. Besonders gefährlich ist die akute, extreme Überzuckerung (Hyperglykämie). Sie führt bis hin zu einem Wachkoma und bringt dauerhafte Schädigungen der Organe mit sich. Auch eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) ist nicht ungefährlich, sie führt von leichter Schwäche bis hin zur Ohnmacht. Mittel Gegen Diabetes mellitus Typ 2 sind orale Antidiabetika -Tabletten gegen Diabetes- (das bekannteste ist Metformin) und Insulinspritzen. Bei den Insulinspritzen gibt es sehr viele verschiedene Arten. Die einfachste Differenzierung ist zwischen kurz- (wie Rapid), langwirksame (wie Lantus) und Mischinsuline (wie Humalog Mix 50). Wichtig zu wissen ist, dass niemand dem Diabetes gegenüber machtlos ist. Anhand der Ursachen gibt es klare Kriterien (außer die genetische Veranlagung) die verändert werden können und sollten. Vieles kann durch das Gewicht und besonders die Bewegung gesteuert werden. Die vermehrte Bewegung muss vor allem beim spritzenden Diabetiker berücksichtigt werden, da der Blutzuckerspiegel merklich sinken kann.

Im Gegensatz zum Diabetes mellitus Typ 2 ist bei dem Typ 1 die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) nicht mehr fähig das Hormon Insulin herzustellen. Somit hat der Körper kein Insulin und die betroffenen Personen sind immer auf Insulin-Injektionen (spritzen) angewiesen. Diese Form hat ihren Beginn in der Kindheit bis im frühen Erwachsenenalter.

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Annemie R., Koblenz

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